Zügig vorankommen - Oldtimer und Autozüge
vor »Auf längeren Reisen im Oldtimer ist es eine Überlegung wert, wenigstens einen Teil der Strecke auf der Schiene zurückzulegen. In der Nebensaison ist das gar nicht so teuer.
Die Bahn transportiert bereits seit April 1930 Autos. Damals wurden Autos und Fahrer allerdings noch separat befördert. Nach dem krieg gab es erst 1956 wieder die ersten Autoreisezüge, die Fahrer und Fahrzeug gemeinsam ins Ausland brachten. Ab 1960 wurden auch wieder Routen innerhalb Deutschlands angeboten.Für den Oldtimer bringt die Fahrt per Bahn einige Vorteile. Auf der Autobahn geht es zwar auch recht gut voran, aber die Fahrt ist monoton. Auf der Landstraße ist die Fahrt interessanter, aber sie dauert auch erheblich länger.
Im AutoZug der Bahn kann man die Fahrt im bequemen Abteil genießen. Man
braucht sich keine Gedanken über Verschleiß, Pannen, unnötige
Kilometer auf der Uhr oder Unfallgefahren zu machen. Natürlich gibt es die
Fahrt im AutoZug nicht gerade umsonst. Aber wenn man die Benzinkosten für
die Strecke und eventuell Kosten für eine Übernachtung abzieht, bleibt
gar nicht mehr so viel nach. Dafür reist man wesentlich entspannter und spart
oft auch noch Zeit.
In Deutschland gibt es 7 Autozug Terminals. Von dort aus
geht es zu vielen Zielen in ganz Europa. Motorräder, Gespanne und Trikes
fahren übrigens zu Sonderpreisen. Oldtimer werden bevorzugt auf der unteren Ebene der doppelstöckigen Transportwagen transportiert. Trotzdem sollte beachtet werden, dass der Autoreisezug mit bis zu 160 km/h fährt und sich streckenweise die Fahrtrichtung ändern kann.
Weitere Informationen zum Thema Autozug in Deutschland, Österreich und der Schweiz finden Sie unter
Autozüge in Deutschland
DB Autozug-Informationen für Oldtimer
Auto und Zug in Österreich
Autoverlad in der Schweiz
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