Vorsicht Falle - die Radarkontrolle
vor »Im Februar 1959 kam die erste Radaranlage im öffentlichen Straßenverkehr zum Einsatz. Steigende Unfallzahlen hatten Maßnahmen zur Verkehrsüberwachung notwendig gemacht.
Im Januar 1957 hatte es einen ersten Feldversuch gegeben, um das 1956 von Telefunken präsentierte VRG-2 Gerät in der Praxis zu testen. Die Tests verliefen vielversprechend, allerdings galt es, noch ein paar Kinderkrankheiten auszumerzen. 1958 startete Telefunken die Serienproduktion. Nachdem die Geräte ausgeliefert und die Beamten im Umgang damit geschult waren, startete am 15. Februar 1959 offiziell die Jagd auf Raser.

Grund für die Einführung der Radarkontrollen war wohl die zunehmende Motorleistung der Autos. Sie fuhren immer schneller und verursachten zunehmend mehr Unfälle. Die Zahl der Toten bei Verkehrsunfällen stieg bis in die 70er Jahre kontinuierlich an. Da war die Radarkontrolle ein probates Mittel, das Problem Raserei zu bekämpfen. Es begann mit dem legendären gelben Radarschirm, der mehr als einen halben Zentner wog. Er wurde üblicherweise vor einem VW-Bus platziert und war eigentlich kaum zu übersehen. Später kamen leichtere Geräte auf dem Dreibein zum Einsatz.
Heute gehören Lichtschranken und Laserpistolen zum Repertoire der Verkehrsüberwacher. Sehr beliebt sind auch die fest montierten Starenkästen, die über Kontaktschleifen im Asphalt ausgelöst werden. Leider hat die Geschwindigkeitsüberwachung heute oft nur den Zweck, Autofahrer abzuzocken. Die Bußgelder in Millionenhöhe sind fest in den Haushalten der Kommunen verplant und müssen entsprechend erwirtschaftet werden. Wie hoch die Bußgelder sind und wie man sich davor schützen kann, erfahren Sie unter
http://www.radarfalle.de
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