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Kleine Autos, großer Fahrspaß

Kleine Autos, großer Fahrspaß

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Während Erwachsenen meist der Anblick eines Modellautos völlig ausreicht, wollen Kinder auch damit spielen und die Autos fahren lassen.

Ganz gleich, ob Modellauto, Fernlenkauto oder Autorennbahn – sie alle regen die Fantasie an und beschäftigen die Kinder oft stundenlang.

Happy Metal – Modellautos und Blechspielzeug

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Es gibt sie in den verschiedensten Maßstäben, Qualitäten und Preisklassen. Dank moderner Fertigungstechnik ist die Detailgenauigkeit der meist aus Metall bestehenden Modelle eine wahre Freude. Manche Modellautos sind fast zu schade zum Spielen und eigentlich immer ein Geschenk, mit dem man nichts verkehrt machen kann. Eine Auswahl von Onlineshops für Modellautos und Blechspielzeug finden Sie in den Top-Shops.

Grenzenloser Spaß - Fernlenkautos

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Erste Fernlenkmodelle gab es bereits in den 30er Jahren. Legendär ist das Modell 3000 von Schuco, aber auch der Distler-Porsche aus den 50er Jahren ist Kennern ein Begriff. Heute wird per Funkfernsteuerung gefahren. Es wird zwischen Modellen mit Elektro- und Benzinmotor unterschieden. In beiden Kategorien gibt es diverse Hersteller, die fast immer auch historische Modelle im Angebot haben.

Runde Sache - Autorennbahnen

Bei Autorennbahnen gab und gibt es, international betrachtet, viele verschiedene Hersteller für die verschiedenen Maßstäbe. In Deutschland am gängigsten sind die Bahnen der Hersteller Carrera, Ninco, SCX und Scaletrix. Sie bieten besonders für Anfänger sehr brauchbare Komplettsets, die alle wichtigen Komponenten wie Handregler, Trafo und Fahrzeuge beinhalten. Wer etwas sucht, wird auch Modelle von Oldtimern finden. Am besten holt man sich Rat im Fachhandel oder einem der zahlreichen Carrera-Shops.

Alte Traditionsmarken

Spielzeugautos haben eine lange Tradition. Zum Glück gab und gibt es einige Unternehmen, die sich im Laufe der Zeit auf Autos im Kleinformat spezialisierten.

Denn eine Kindheit ohne diese kleinen Autos in verschiedenen Maßstäben ist kein schöner Gedanke. Stellvertretend für alle alten Hersteller, von denen es einige heute nicht mehr gibt, seien hier vier Unternehmen vorgestellt, die jedem ein Begriff sein dürften.

Schuco

schuco-logo© Schuco

Schuco ist einer der ältesten Hersteller von Modellautos und Blechspielzeug. 1912 als Spielzeugfirma Schreyer & Co. gegründet, wurden zunächst Filz- und Plüschspielwaren produziert.

1924 wurde aus Schreyer & Co Schuco, 1936 präsentierte Schuco sein erstes Spielzeugauto. Schnell machte sich das Unternehmen mit technisch raffinierten, hochwertigen Modellautos einen Namen. Zahlreiche Patente zeugen von einer großen Innovationskraft, die nicht nur Kinder faszinierte.

1976 wurde Schuco trotz guter Verkaufszahlen verkauft und hat seitdem einige Besitzerwechsel hinter sich. Aber das dürfte Sammlern egal sein, denn das Modellprogramm von Schuco begeistert auch heute noch.

Wer heute ein altes Schuco-Auto auf dem Dachboden findet, kann damit ein Vermögen machen. Mehrere hundert Euro für ein gut erhaltenes Exemplar sind keine Seltenheit, besonders gefragte Exemplare wechseln auch für deutlich höhere Summen den Besitzer.

Siku

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Siku ist eine Marke der Sieper Lüdenscheid GmbH & Co. KG und steht für Sieper Kunststoffe. Vor 1950 wurden unter anderem Spiegelschränke und Regalsysteme aus Kunststoff hergestellt.

Mit der Eintragung der Marke Siku im Jahre 1950 begann der Aufstieg zum Hersteller von Spielzeug. 1955 gab es die ersten Autos von Siku. Dem Namen verpflichtet, wurde das Spielzeug bis 1963 ausschließlich aus Kunststoff hergestellt. Die Modelle aus Metall verdrängten die Plastikmodelle dann bis 1969 aus dem Programm. 1972 wurde der Maßstab von 1:60 auf 1:55 umgestellt.

Seit 1983 gibt es die Farmer-Serie im Maßstab 1:32. 1984 übernahm Siku den Hersteller Wiking und erweiterte damit sein Sortiment. In den 90er Jahren und seit dem Jahr 2000 gibt es noch diverse neue Modellserien, darunter auch fernlenkbare Modelle.

Die alten Siku-Modelle sind in Sammlerkreisen sehr begehrt. Besonders gefragt sind Modelle, die nur für ausländische Märkte produziert wurden. Mindestens genauso gefragt sind Werbemodelle, die im Kundenauftrag für Unternehmen hergestellt wurden. Die zum Teil sehr kleinen Stückzahlen dieser Modelle sorgen für entsprechend hohe Sammlerpreise. Wohl einzigartig ist das Siku-Museum , in dem alle Modelle von 1954 bis heute ausgestellt sind.

Wiking

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Wiking baute anfangs Schiffs- und Flugzeugmodelle sowie militärische Modelle für taktische Sandkastenspiele. Nach dem Krieg begann neben Modellen für die Industrie die Produktion der sogenannten Verkehrsmodelle, also ziviler Autos. Die Fahrzeuge waren als Ergänzung für Modelleisenbahnen der Spurweite HO gedacht, hatten also etwa den Maßstab 1:87. Sie waren zwar aktuellen Autos nachempfunden, hatten aber einen ganz eigenen Stil.

Die ersten Modelle waren sehr einfach gemacht, also unten offen, mit simplen Achsen und mit bemalten Fenstern. Ab 1952 hatten die Wikingmodelle eine Bodenplatte und Laufachsen, ab 1957 dann auch transparente Fenster und zunehmend mehr Detailtreue. Seit 1966 haben Wikingmodelle eine Innenausstattung. 1969 kamen Modelle für die Eisenbahnspur N dazu. Mit dem Tod des Firmengründers Friedrich Peltzer begann der langsame Abstieg des Unternehmens.

Seit 1984 gehört Wiking zu Siku. Der Fortbestand ist damit gesichert. Statt des ungefähren HO-Maßstabs haben die Modelle jetzt den exakten Maßstab 1:87, das Programm wurde bis heute immer breiter gefächert.

Bei Sammlern besonders gesucht sind die frühen Quetschachser bzw.Drahtachser oder Knipsachser, die späteren Unverglasten bzw. Rollachser und die Verglasten. Ein Werbemodell in Form eines Mercedes-Tankwagen von 1962 erzielte 2006 auf einer Wiking-Auktion 10.100 Euro.

Carrera

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Rennbahnen für Miniaturautos gab es bereits Ende der 40er Jahre. Damals fuhren sie allerdings noch wie Eisenbahnen auf Schienen. Rennbahnen mit Schlitz (Slot) kamen erst Anfang der 50er Jahre auf. Damals waren diese Rennbahnen nicht für Kinder, sondern für Erwachsene gedacht. In England wurden mit Slotcars Rennen gefahren, bei denen es um Geld ging. Wenig später gab es auch in den USA eine rasant steigende Anzahl von Model Car Raceways.

Verschiedene Hersteller versuchten Anfang der 60er Jahre in Deutschland, vom Boom der Autorennbahnen zu profitieren. Den größten Erfolg hatte die Neuhierl GmbH & Co. KG mit ihrer Carrera-Bahn, die schnell zum Inbegriff der Autorennbahn wurde. Es gab verschiedene Maßstäbe. Erst war der Maßstab 1:32 am weitesten verbreitet. Später gab es auch 1:24, 1:40 und 1:60. Mitte der 80er Jahre ging Carrera pleite und wurde später von einem anderen Unternehmen übernommen.

Heute ist der Maßstab 1:24 sehr beliebt, aber es gibt auch weiterhin den Maßstab 1:32 und seit 2001 auch den Maßstab 1:43. Erfreulich für Oldtimerfans ist, dass alte Bahnen und Autos kompatibel sind. Außerdem stehen bei den aktuellen Modellen einige Oldtimer und Hot-Rods zur Auswahl.


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