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Oldtimer.net war dabei - Berichte von Oldtimer-Events

Oldtimer.net war dabei - Berichte von Oldtimer-Events

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Im Rückspiegel von Oldtimer.net finden Sie in loser Folge Erlebnisberichte von großen und bedeutenden Oldtimer-Veranstaltungen in Deutschland und Europa. Hier unsere bisherigen Highlights des Jahres 2009.

Sonderausstellung 24|77 Le Mans

Ältestes Exponat: Bentley 4,5 litre von 1928 Ältestes Exponat: Bentley 4,5 litre von 1928

Was haben ein Mercedes 300 SL, ein Deutsch Bonnet D.B2, ein Ford GT 40, ein Alfa Romeo 8C 2300 LM und ein Bentley 4,5 Liter gemeinsam? Was verbindet einen Rene Bonnet Aerodjet, einen Alfa Romeo 2300 Berlinetta Aerodynamica Le Mans, den Jaguar D-Type, den Porsche 917 Kurzheck und den Porsche 908/02? Sie stehen in der aktuellen Sonderausstellung im PROTOTYP-Museum.

Der Alfa Romeo 8C 2900 B Berlinetta Aerodynamica Le Mans Der Alfa Romeo 8C 2900 B Berlinetta Aerodynamica Le Mans

Und das wegen ihrer zweiten Gemeinsamkeit: sie haben Rennsport-Geschichte geschrieben, indem sie erfolgreich das traditionsreichste Langstreckenrennen Europas bestritten. Die 24 Stunden von Le Mans. Besucher erleben Fahrzeuge, die es nicht alle Tage zu sehen gibt. Und erfahren in interessanten, nicht zu langen Texten einiges über die Fahrzeuge und ihre Fahrer.

Aerodynamik aus dem Jahre 1938 Aerodynamik aus dem Jahre 1938

Das Besondere ist, dass man die Fahrzeuge ohne störende Absperrung aus nächster Nähe betrachten kann. So begeistern die Exponate nicht nur mit ihrer Optik, sondern auch mit einer authentischen Duftnote, einem Mix aus altem Leder, Gummi, Öl und Benzin.

Ebenfalls von 1938: Deutsch-Bonnet D.B 2 Ebenfalls von 1938: Deutsch-Bonnet D.B 2

Die ungestörte Nähe zu solch außergewöhnlichen Oldtimern ist durchaus bemerkenswert. Handelt es sich doch um Leihgaben, die äußerst wertvoll sind. Da kann ein Reißverschluss, der unvorsichtig übers Blech kratzt, schon einigen Schaden anrichten. Also bitte ein klein wenig Abstand halten und nicht anfassen!

Ein Ur-300-SL von 1952 Ein Ur-300-SL von 1952

Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, dass auch zwei Rennwagen aus jüngerer Vergangenheit zur Sonderausstellung gehören. Ein Audi R8R und ein Porsche GT1. Moderne Technik bietet auch ein Rennsimulator, der in einem Rennwagen montiert ist. So können Besucher selbst mal eine Runde in Le Mans drehen.

Seriensieger in Le Mans: Jaguar D-Type Seriensieger in Le Mans: Jaguar D-Type

Ein großer Spaß, der den Hauch einer Ahnung gibt, wie schwer es sein muss, einen echten Rennwagen stundenlang im höchsten Tempo um den Kurs zu bewegen. Fazit: das PROTOTYP Museum ist immer einen Besuch wert. Bei Sonderausstellungen wie der 24|77 Le Mans gilt das in verstärktem Maße. Besonders in der kalten und oldtimerarmen Jahreszeit.

Sein Vorgänger war 1963 Klassensieger: 64er Rene Bonnet Aerodjet   Sein Vorgänger war 1963 Klassensieger: 64er Rene Bonnet Aerodjet
Von 1966 bis 1969 unschlagbar in Le Mans: Ford GT 40   Von 1966 bis 1969 unschlagbar in Le Mans: Ford GT 40
Von 1966 bis 1969 unschlagbar in Le Mans: Ford GT 40   Von 1966 bis 1969 unschlagbar in Le Mans: Ford GT 40
Der Porsche 917 Kurzheck hatte bis zu 630 PS   Der Porsche 917 Kurzheck hatte bis zu 630 PS
Noch ein Alfa: ein 8C 2300 LM von 1931   Noch ein Alfa: ein 8C 2300 LM von 1931

Technorama Hildesheim

Der letzte seiner Art: DKW F7 Baur-Coupe Der letzte seiner Art: DKW F7 Baur-Coupe

Die Technorama in Hildesheim hat etwas, was ihre Schwestern in Kassel und Ulm nicht haben. Seit dem Umzug auf den Flugplatz Hildesheim gibt es die Technorama Classics, eine Rennveranstaltung mit rassigen Wertungsläufen zur historischen GLP-pro Rundstreckenmeisterschaft. Grund genug für die Redaktion von Oldtimer.net, sich mal auf der Herbst-Technorama umzusehen.

Traumauto für 15 Mille: Commodore A Coupe Traumauto für 15 Mille: Commodore A Coupe

Wer auf der Suche nach einem kompletten Oldtimer war, wurde in Hildesheim auch fündig. Ein Highlights auf dem Oldtimermarkt war ein Opel Commodore A von 1967 mit original 46.000 km. Bei den Motorrädern fiel eine Sammlung von seltenen Motorrädern ins Auge, darunter Marken wie Motosacoche, Stella und Monet & Goyon.

Sehr elegant und stilvoll: Alvis TC 108 G Sehr elegant und stilvoll: Alvis TC 108 G

Sehr gut besucht war das Oldtimertreffen auf der Technorama in Hildesheim. Schon gegen Mittag platzte das vorgesehene Areal aus allen Nähten. Das Stehen am Eingang und Schritttempo bei der langwierigen Stellplatzsuche auf dem Gelände brachte manchen Kühler zum Kochen.

Kämpften um jeden Meter: DKW F12, Capri RS 2600 und Trabant Kämpften um jeden Meter: DKW F12, Capri RS 2600 und Trabant

Überdurchschnittlich häufig waren alte Hanomag vertreten, was wohl auch an der räumlichen Nähe zur ehemaligen Produktionsstätte in Hannover lag. Besonders sehenswert waren ein Alvis TC 108 G und das letzte existierende DKW F7 Coupe mit Baur-Karosserie. Oldtimer, die nicht nur Schritttempo fuhren, gab es auf der Rennstrecke zu bewundern. Nach den Motorrädern und Gespannen nahmen kurz nach Mittag die Autos die Strecke unter die Räder.

Heckschleuder: 911er jenseits des Grenzbereichs Heckschleuder: 911er jenseits des Grenzbereichs

Nachdem zuerst alte und überflüssigerweise auch neue Roadster eine Runde drehen durften, ging es in den Rennklassen ans Eingemachte. Obwohl am Samstag nur Trainingsläufe gefahren wurden, gaben die fast alle Fahrer reichlich Gas und ließen ihre Autos im Grenzbereich um die Kurven fliegen. Die Zuschauer konnten relativ dicht an der Strecke stehen und so manches spannende Überholmanöver beobachten.

Seltener Anblick: Pontiac Big Six von 1931 Seltener Anblick: Pontiac Big Six von 1931

Alles in allem gehört die Technorama in Hildesheim zu den wirklich sehenswerten Veranstaltungen. Dank ihrer Vielseitigkeit hat sie für jeden Oldtimerfan etwas zu bieten. Der Termin für die nächste Technorama in Hildesheim steht bereits fest, es sind der 11. und 12. September 2010. Die nächste Technorama in Kassel findet am 20. und 21. Februar statt.

Unverkennbar made in USA: Chevy El Camino   Unverkennbar made in USA: Chevy El Camino
Auch bei den Formelwagen wurde sich nichts geschenkt   Auch bei den Formelwagen wurde sich nichts geschenkt
Was für Walzen: E-Type mit 335er Reifen   Was für Walzen: E-Type mit 335er Reifen
Einer von vielen: gepflegter Hanomag Rekord   Einer von vielen: gepflegter Hanomag Rekord
Zweisitzer mit Nutzwert: Manta A Pick-up   Zweisitzer mit Nutzwert: Manta A Pick-up
Skuriler Brite mit drei Rädern: Bond Bug.   Skuriler Brite mit drei Rädern: Bond Bug.
Sieht man auch nicht alle Tage: Indian Gespann.   Sieht man auch nicht alle Tage: Indian Gespann.

Hamburg-Berlin Rallye

Für jedes Wetter perfekt: Peugeot 402 Eclipse Für jedes Wetter perfekt: Peugeot 402 Eclipse

Die 2. Hamburg-Berlin von AutoBild Klassik fand vom 20. bis 22. August statt. Die Premiere der Rallye für Oldtimer und Youngtimer im letzten Jahr war ja schon sehr vielversprechend gewesen. Dementsprechend gespannt durfte man auf die Fortsetzung sein. Um es kurz zu machen: auch die zweite Auflage war eine sehr gelungene Veranstaltung.

Im Mittelpunkt: Becker und seine Pagode Im Mittelpunkt: Becker und seine Pagode

Für die Zuschauer gab es einiges zu sehen und das Wetter war zumindest am ersten und am dritten Tag ziemlich gut. Die Zahl der teilnehmenden Fahrzeuge lag diesmal bei über 180. Neben einigen illustren Oldtimern und Youngtimern erregten besonders die prominenten Fahrer und Beifahrer für viel Aufsehen. So war Boris Becker ständig von Zuschauern und Fotografen umgeben. Die Promis kamen zwar nicht alle in Berlin an, sorgten aber für den gewünschten Presserummel. Lesen Sie hierzu auch unseren Oldtimer.net Blog.

Profis im Einsatz: AvD-Mechaniker verarzten den Hispano-Suiza Profis im Einsatz: AvD-Mechaniker verarzten den Hispano-Suiza

Die Zuschauer durften sich über eine gelungene Mischung aus altbekannten und exklusiven Klassikern freuen. Zu den interessantesten Fahrzeugen im Feld gehörte der Hispano-Suiza von 1912 mit Heidi Hetzer am Steuer. DIeses prächtige Fahrzeug schwächelte allerdings kurz vor dem Start. Der Motor war zu heiß geworden und die Krümmerdichtungen mussten auf die Schnelle getauscht werden. Tatsächlich konnte in kürzester Zeit Ersatz organisiert werden. Die Montage war dann für die Mechaniker vom AvD eine leichte Fingerübung.

Schön und selten: Rometsch Cabrio Schön und selten: Rometsch Cabrio

Wie im Vorjahr entsandte die Autostadt in Wolfsburg auch diesmal ein paar echte Hochkaräter nach Hamburg. Besonders viele Blicke zog das Rometsch Cabrio Modell Beeskow auf sich. Ein Fahrzeug, dass so selten ist, dass es sogar Moderator Andreas Hoffman bei der Zielankunft in Berlin mit einem Porsche verwechselte. Besonders schön und selten waren auch der Ferrari 250 GT von 1967, ein Opel Rekord Deutsch Cabrio von 1967, ein Horch 853 von 1936 und ein BMW 507 von 1959.

Seltener Youngtimer: Lotus Eclat Seltener Youngtimer: Lotus Eclat

Die interessantesten Youngtimer waren ein Audi Sport Quattro von 1983 und ein Lotus Eclat von 1981. Sie alle brachten an drei Tagen waren 650 Kilometer hinter sich. Etwas ungewöhnlich war die Zielankunft der Fahrzeuge in Berlin. Die Autos kamen früher als geplant und fuhren vorher bereits am Ziel vorbei, bevor sie nach wenigen Minuten wieder zurück kamen und dann Richtung Ziel abbogen.

Geschafft: Bentley Blower im Ziel Geschafft: Bentley Blower im Ziel

Kurios dann die Zielfahrt der Startnummer 1. Sie traute sich nicht so recht, ins Ziel zu fahren, setzte auf den letzten Metern mehrfach vor und zurück, hielt minutenlang inne, um dann doch endlich den Zielbogen zu durchfahren. Ansonsten hatte man den Eindruck, dass alles perfekt klappte. So war dann auch die Begeisterung der Zuschauer groß, wo immer die Rallye-Karawane entlang kam.

Rarer Rechtslenker: Aston Martin DB 6 Rarer Rechtslenker: Aston Martin DB 6

Ein paar mehr Zuschauer hätte man hier und da vielleicht schon erwartet, aber die Hamburg-Berlin ist ja noch ein kleines Pflänzchen, das sich prächtig entwickelt. Getreu dem Motto "Nach der Rallye ist vor der Rallye" dürfen sich Oldtimerfans schon jetzt aufs nächste Jahr freuen.

Kam nicht weit: Cadillac Series 62 Coupe   Kam nicht weit: Cadillac Series 62 Coupe
Mit Notverdeck: Opel Rekord C Deutsch Cabrio   Mit Notverdeck: Opel Rekord C Deutsch Cabrio
Toll in Schuss: Horch 930 V   Toll in Schuss: Horch 930 V
Roter Renner: Ferrari 250 GT   Roter Renner: Ferrari 250 GT
Haben eine Gemeinsamkeit: 220 S, Oktavia und 300 SL von 1958   Haben eine Gemeinsamkeit: 220 S, Oktavia und 300 SL von 1958
Aus Opels Schatzkammer: Opel Rekord A Cabrio   Aus Opels Schatzkammer: Opel Rekord A Cabrio
Auch in gelb ein Hingucker: Mercedes 300 S Cabrio   Auch in gelb ein Hingucker: Mercedes 300 S Cabrio

Die Oldtimershow in Paaren/Glien

Sehr selten: Skoda 1201 von 1956 Sehr selten: Skoda 1201 von 1956

Viel fällt einem ja nicht ein, wenn man an große Oldtimerveranstaltungen in Berlin denkt. Eines der bekannteren überregionalen Events für klassische Fahrzeuge ist die Oldtimershow Berlin. Sie findet nicht direkt in Berlin statt, aber im Berliner Randgebiet. Genauer gesagt im Märkischen Ausstellungs- und Freizeitzentrum in Paaren/Glien. Dort dreht sich jedes Jahr zu Pfingsten drei Tage lang alles um Oldtimer.

Einer der schönsten Osttimer: IFA F9 Cabrio Einer der schönsten Osttimer: IFA F9 Cabrio

Das Gelände mit zwei Hallen und reichlich Freigelände ist zwar groß, aber an Tagen wie dem Pfingstsonntag kaum groß genug. Das gute Wetter lockte viele Oldtimerbesitzer und noch mehr Besucher an. Diese durften sich über einen einen bunten Marken- und Modellmix freuen. Der Lage entsprechend war der Anteil an Oldtimern aus dem Osten höher als bei vergleichbaren Oldtimertreffen in den alten Bundesländern.

Mit königlichem Vorbesitzer: Cadillac Limousine Mit königlichem Vorbesitzer: Cadillac Limousine

Aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil. Die Trabbis, Wartburgs, Skodas und Moskwitschs und andere Ostmobile riefen viele Erinnerungen wach und wurden mit viel Wohlwollen betrachtet.Neben den vielen Alltagsautos aus Ost und West gab es selbstverständlich auch ein paar sehr seltene und außergewöhnliche Oldtimer auf der Oldtimershow zu bewundern.

Atemberaubender Hot Rod Atemberaubender Hot Rod

Zum Beispiel ein Mercedes SSK von 1929 mit 7,1 Liter Kompressormotor. Oder ein Brennabor Juwel und eine Cadillac Fleetwood Limousine von 1958, die einst zum Fuhrpark des belgischen Königs Baudouin gehörte. Auch ein Oakland aus dem Jahre 1913 zog viele Blicke auf sich. Das lag aber wohl eher an seiner Fahrerin, denn beim Oakland saß die ehemalige Rennfahrerin und eingefleischte Opel-Dame Heidi Hetzer aus Berlin am Steuer. Sehr schön anzusehen waren auch die zahlreichen US-Cars. Mit Blech, Chrom und Hubraum im Überfluss fielen sie neben den meist kleinformatigen Ostmobilen besonders auf.

Wohl der letzte seiner Art: Brennabor Juwel Wohl der letzte seiner Art: Brennabor Juwel

Nicht zu übersehen war ein riesiger IFA H6 Lkw, der besonders viele Betrachter in alten Zeiten schwelgen ließ. Eine große Markenvielfalt und viele alte DDR-Zweiräder gab es bei den Motorrad Oldtimern zu bewundern. Auch in der großen Hallen des Märkischen Ausstellungs- und Freizeitzentrums gab es ein paar sehr schöne Oldtimer von ausstellenden Unternehmen zu sehen. Die kleinere Halle beherbergte fast ausschließlich US-Cars. Einen Teilemarkt gab es auch, aber der war im Verhältnis zur gesamten Veranstaltung eher klein und übersichtlich.

Auch nicht alltäglich: Mercury aus Polen Auch nicht alltäglich: Mercury aus Polen

Echte Publikumsmagneten waren der Einfahrtsbereich und die Showbühne der Oldtimershow. Im Eingangsbereich konnten die Oldtimer auch in Bewegung erlebt werden, zudem wurden sie kurz vorgestellt vom Moderator Andreas Hoffmann-Sinnhuber. Auf der Showbühne konnten Oldtimerfahrer ihr Fahrzeug präsentieren und die Geschichte ihres Oldtimers erzählen. Dazu gab es reichlich Hintergrundwissen von Morderator Johannes Hübner.

Heidi Hetzer mit ihrem Oakland Heidi Hetzer mit ihrem Oakland

Die Zuhörer konnten es sich derweil auf Partybänken gemütlich machen. Eine weitere Besonderheit war eine Tombola-Verlosung mit einem 59er Ford Fairlane Coupé als Hauptgewinn. Unterm Strich war die Oldtimershow ein schönes, gut gemachtes Oldtimertreffen mit vielen Oldtimern und Besuchern, für das auch eine weite Anreise lohnt.

Riese auf Rädern: IFA H6   Riese auf Rädern: IFA H6
Erfrischend anders: Hot Rod auf Ford-Basis   Erfrischend anders: Hot Rod auf Ford-Basis
Schöner Schwarzfahrer: Strichachter Leichenwagen mit Swoboda-Aufbau   Schöner Schwarzfahrer: Strichachter Leichenwagen mit Swoboda-Aufbau
Wartete auf seinen glücklichen Gewinner: Ford Fairlane   Wartete auf seinen glücklichen Gewinner: Ford Fairlane
Wohl einer der wertvollsten: Mercedes SSK   Wohl einer der wertvollsten: Mercedes SSK
Seltener Exote: Ferrari Dino im Topzustand   Seltener Exote: Ferrari Dino im Topzustand

Street Mag Show in Hamburg

Power auf Rädern: Dodge Charger R/T Power auf Rädern: Dodge Charger R/T

Es war mal wieder so weit. Brabbelnde Achtzylinder und wummernde Zweizylinder riefen und Tausende Besucher kamen. Und zwar zur Street Mag Show aufs Heiligengeistfeld in Hamburg. Das Wetter war perfekt, die Autos und Motorräder absolut sehenswert und die Stimmung bestens. Die Street Mag Show ist zwar kein reines Oldtimertreffen, aber der Anteil an Autos jüngerer Baujahre und an europäischen Fabrikaten war erfreulich gering. Die Oldtimer waren deutlich in der Überzahl und boten ein Mal mehr die ganze Vielfalt an US-Cars in allen Stilrichtungen.

Faszinierende Technik: Ford Fairlane 500 Skyliner Faszinierende Technik: Ford Fairlane 500 Skyliner

Befürchtungen, es seien vielleicht doch nur die gleichen Fahrzeuge wie im Vorjahr anzutreffen, waren schnell zerstreut. Selbstverständlich kommen viele Fahrzeuge regelmäßig zur Street Mag Show in Hamburg. Aber es gibt auch jedes Jahr wieder neue Oldtimer aus Übersee zu bewundern. Und viele Fahrer bleiben eh nicht den ganzen Tag, sodass ein permanenter Wechsel der auf dem Gelände parkenden Fahrzeuge stattfindet. Der Besuch lohnte sich also auf jeden Fall.

Mal was ganz anderes: obercooler Chevy Truck Mal was ganz anderes: obercooler Chevy Truck

Ein Highlight und so etwas wie der Publikumsliebling auf der Street Mag Show in Hamburg war ein Chevrolet Truck aus Holland. Genauer gesagt eine Mischung aus 51er Chevy COE (Cab on Engine) Truck und 72er GMC Halbtonner-Chassis. Der Besitzer hatte den Chevy im Originalzustand belassen, was dieses Gefährt nur noch reizvoller machte. Auch die zahlreichen Muscle-Cars zogen viele bewundernde Blicke auf sich, ebenso die teilweise skurilen Rat-Rods.

Showtime: Meier-Spellenbrink mit Dodge Sierra Spectator Showtime: Meier-Spellenbrink mit Dodge Sierra Spectator

Das Beste an der Street Mag Show war natürlich die große Show-Bühne. Auf der präsentierte ein Otto Meier-Spellenbrink in Höchstform dem interessierten Publikum die verschiedensten US-Cars. Was kann es für Fans amerikanischer Autos Schöneres geben, als bei strahlendem Sonnenschein mit einem Hot-Dog und einem kühlen Drink auf den Bänken vor der Bühne zu sitzen und diesem Moderator zu lauschen! Otto Meier-Spellenbrink scheint wirklich alles über US-Cars zu wissen und gab sein Wissen auf sehr unterhaltsame Weise preis.

Toller Hingucker: Rat-Rod auf Ford-Basis Toller Hingucker: Rat-Rod auf Ford-Basis

Zwischendurch cruiste immer mal wieder ein Straßenkreuzer vorbei. Denn auf der Street Mag Show herrschte ständiges Kommen und Gehen. Den ganzen Tag über kamen neue Fahrzeuge aufs Heiligengeistfeld. Wer also lieber über das Gelände flanierte, kam auch auf seine Kosten. Genau wie alle, denen der Eintritt zu teuer war. Sie konnten als Zaungäste die ankommenden und abfahrenden Straßenkreuzer am Eingang sehen, hören und riechen. Für alle, die die Street Mag Show verpasst haben, hier die weiteren Termine in Deutschland: 12.-14. Juni in Geiselwind, 08./09. August in Hannover und 22./23. August in Grefrath.

Schön und selten: Ford Ranchero   Schön und selten: Ford Ranchero
Mit tiefergelegtem Dach und Fahrwerk: 53er Chevy   Mit tiefergelegtem Dach und Fahrwerk: 53er Chevy
Speziell: 59er Cadillac mit abnehmbaren Hardtop   Speziell: 59er Cadillac mit abnehmbaren Hardtop

Retro Classics

Im Topzustand: der letzte 601 Eclipse Im Topzustand: der letzte 601 Eclipse

Die Retro Classics in Stuttgart war eine Oldtimer-Messe der Superlative. Auf gut 100.000 qm Austellungsfläche wurde den Besuchern eine außergewöhnliche Vielfalt an klassischen Automobilen präsentiert. Was dabei besonders begeisterte, war die Großzügigkeit der riesigen Messehallen. Wer wirklich alles sehen wollte, musste sich schon ranhalten und gut zu Fuß sein.

XXL-Oldtimer: American La France von 1917 XXL-Oldtimer: American La France von 1917

Und zu sehen gab es wirklich eine Menge. Schon im Foyer des Osteingangs begrüßte der letzte erhaltene Peugeot 601 Eclipse die Besucher. Danach jagte ein Highlight das andere. Selten sieht man so viele hochkarätige Klassiker in einer solchen Dichte. Wie nicht anders zu erwarten, gab es in Stuttgart einen besonders hohen Anteil an Oldtimern der Marken Mercedes-Benz und Porsche. 911er Porsche, Mercedes Pagoden und sogar 300SL verkamen fast schon zur Dutzendware.

Sensationelle Patina: Adler Le Mans Sensationelle Patina: Adler Le Mans

Eines der absoluten Highlights auf der Retro Classics war ein Adler Le Mans Stromlinienwagen von 1937. Drei Exemplare wurden Ende der 30er Jahre gebaut, alle drei galten als verschollen. Bis 2005 das in Stuttgart gezeigte Exemplar wieder auftauchte. In der Zwischenzeit musste der Wagen eine neue Lackierung und eine zum Glück abgebrochene Restauration über sich ergehen lassen. Ansonsten war der Wagen ziemlich original.

Interessanter Flachmann: Bertone Runabout Interessanter Flachmann: Bertone Runabout

Äußerst sehenswert waren auch die Sonderschauen "100 Jahre Abarth" und "100 Jahre Bugatti" sowie die Rolls Royce Präsentation. Auch Motorrad-Freunde bekamen in Stuttgart ein paar echte Schmuckstücke zu sehen, auch wenn der Anteil der Motorräder insgesamt doch sehr gering war. Sehr gut angenommen wurde auch diesmal die Oldtimermitfahrgelegenheit in Halle 5. Wann hat man schon mal die Möglichkeit, in einem toprestaurierten Oldtimer mitzufahren.

Rassige Renner: Abarth Sonderschau Rassige Renner: Abarth Sonderschau

Lust auf Oldtimer machte auch die Fahrzeugbörse in Halle 6. Vom Fiat 500 bis zum Mercedes 600 und vom russischen Wolga bis zum Dodge, der in "American Graffiti" zu sehen war, gab es auch hier eine bemerkenswerte Vielfalt. Besonders viele Blicke zog ein Mercedes 240 D von 1974 mit original 3641 km auf sich. Für 40.000 Euro wollte sich der Besitzer von dem Wagen trennen.

Echt riesig: Heckflossen-Cockpit Echt riesig: Heckflossen-Cockpit

Besonders die Nutzfahrzeug-Oldtimer und die Clubs profitierten von der Größe der Stuttgarter Messehallen. Die alten Busse und Lkw waren nicht dicht an dicht geparkt und erlaubten so manch schöne Foto-Aufnahme. Die Oldtimer-Clubs konnten auf der Retro Classics aus dem Vollen schöpfen. Während auf anderen Messen die Gestaltung der Clubstände allein schon aus Platzmangel eingeschränkt ist, konnten die Besucher in Stuttgart zum Teil echte Kunstwerke bestaunen.

In der Formel 1 erfolglos: Bugatti 251 von 1955 In der Formel 1 erfolglos: Bugatti 251 von 1955

Da fällt ein Fazit leicht. Die Retro Classics in Stuttgart ist ein echtes Messehighlight, das sich nicht hinter der Techno Classica in Essen verstecken muss. Dass die Messe mit mehr als 57.000 Besuchern einen neuen Besucherrekord verzeichnete, ist angesichts der gezeigten Fahrzeuge und der verkehrsgünstigen Lage schon fast eine logische Konsequenz. Die meisten der mehr als 1050 Aussteller waren sehr zufrieden. Für Oldtimer-Fans ist die Retro-Classics ein absoluter Pflicht-Termin.

Bremen Classic Motorshow

Britische Renn-Urgestein: Napier  Britische Renn-Urgestein: Napier "Gordon Bennet"

Als erste große Oldtimer-Messe in Deutschland ist die Bremen Classic Motorshow eigentlich Pflicht. Und dieser kommt man gerne nach. Denn jedes Jahr aufs neue überraschen die Veranstalter in Bremen ihre Besucher mit hochkarätigen Sonderschauen und neuer Hallenbelegung. Die Besucher dankten es in diesem Jahr mit einem neuen Besucherrekord. Schon kurz nach Messebeginn strömten die Oldtimerfans in die Bremer Messehallen.

Berühmter Bentley: Der Bentley Mother Gun Berühmter Bentley: Der Bentley Mother Gun

Das grüne Licht für den Start in die neue Oldtimersaison war diesmal British Racing Green. So lautete nämlich das Thema der Sonderschau in Halle 5, die sich mit Sport- und Rennwagen britischer Herkunft befasste. Besonders sehenswert waren hier der Napier "Gordon Bennet" von 1903 und der Bentley "Mother Gun" von 1927. Der Napier war einer der ersten britischen Rennwagen überhaupt. Der Bentley wurde durch zahlreiche Renneinsätze und Rekordfahrten zur Legende.

Sehr selten: Wooler Flat Four von 1953 Sehr selten: Wooler Flat Four von 1953

Auch bei den Zweirädern standen englische Erzeugnisse im Mittelpunkt. Viele längst vergessene Marken waren vertreten und fast alle Maschinen in einem erstklassigen Zustand. Neben vielen Motorrädern mit Riemenantrieb war besonders die äußerst seltene Wooler Flat Four bemerkenswert. Erstmal wurde in Bremen ein Motorrad dieser Marke außerhalb Englands ausgestellt.

Absoluter Hingucker: Opel Rekord A Cabrio Absoluter Hingucker: Opel Rekord A Cabrio

Ebenfalls sehr sehenswert war das Sonderthema "Die 50er Jahre" mit vielen Oldtimern aus dieser Zeit. Außergewöhnliche Oldtimer waren in Bremen auch zu finden. Zum Beispiel ein Opel Rekord A, der zum Cabrio umgebaut wurde und die legendäre Neckar-Pagode. Oder einer von 8 jemals gebauten VW T1 Safari Campingbussen. Einzigartig war ein Tempo Wohnmobil in unrestauriertem Zustand. Echte Raritäten in Bremen waren auch der Maybach Zeppelin und ein Glöckler-Porsche.

Mit Rückleuchten vom Opel Kapitän: Glöckler Porsche Nr.6 Mit Rückleuchten vom Opel Kapitän: Glöckler Porsche Nr.6

Wer für den Start in die neue Saison noch Teile brauchte, hatte in Bremen gute Chancen, fündig zu werden. Der gewohnt große Teilemarkt war offensichtlich bestens sortiert und für viele echte Benzingespräche gut. Wer statt Teilen einem kompletten Oldtimer erstehen wollte, hatte in Bremen ebenfalls eine große Auswahl. Neben den Händlern in den Hallen gab es wieder einen privaten Oldtimer-Markt im angrenzenden Parkhaus, der deutlich besser bestückt war als im Vorjahr.

Perfekt restaurierter VW T1 Safari Bus Perfekt restaurierter VW T1 Safari Bus

Die Bremen Classic Motorshow war also einmal mehr eine Reise wert und hat sich schon längst zur festen Größe unter Deutschlands Oldtimer-Messen gemausert. Wer diesmal keine Zeit hatte, sollte sich schon mal das Wochenende 5. bis 7. Februar 2010 im Kalender eintragen. Dann findet nämlich die nächste Bremen Classic Motorshow statt.

Sonderausstellung "Stromlinie"

Die Legende lebt: der Ur-Porsche Typ 64 Die Legende lebt: der Ur-Porsche Typ 64

Das Prototyp-Museum in der Hamburger Hafen-City war ja schon vorher einen Besuch wert. Beherbergt es doch eine kleine aber feine Sammlung an alten Automobilen und Ausstellungsstücken. Seit dem 24. Januar und noch bis zum 25. März gehört das Prototyp-Museum zum absoluten Muss für Oldtimer-Fans. Der Grund ist die Sonderausstellung "Stromlinie" mit einzigartigen Ausstellungsstücken, die es in dieser Zusammenstellung noch nicht gegeben hat. Die Ausstellung widmet sich dem Thema Aerodynamik im Automobilbau. Gezeigt werden Fahrzeuge, Modelle und Fotos. Sogar ein funktionierender Windkanal ist zu sehen.

Nicht fahrbereit, trotzdem faszinieren: Lancia Aprilia Aerodinamica Nicht fahrbereit, trotzdem faszinieren: Lancia Aprilia Aerodinamica

Wer den Ausstellungsraum im Untergeschoss betritt, steht gleich zu Beginn vor dem absoluten Highlight der Sonderausstellung. Der legendäre Porsche Typ 64, auch als Berlin-Rom-Wagen bekannt, steht hier erstmals in einem Museum. Gezeichnet wurde der Typ 64 einst von Erwin Komenda. Porsche hat gerade die Karosserie für sein neues Museum nachbauen lassen, denn der Typ 64 gilt als der Ur-Porsche. Das Original ist ein äußerst geschichtsträchtiges Auto mit wunderbarer Patina.

Mit 38 PS 125 km/h schnell: Kamm K3-Wagen Mit 38 PS 125 km/h schnell: Kamm K3-Wagen

Der Typ 64 war in dreifacher Ausführung für ein Rennen gebaut worden, das niemals stattfand. Ein Konkurrent wäre der Lancia Aprilia Aerodinamica gewesen. Die Überreste des Wagens sind ebenfalls in der Sonderausstellung zu bewundern. Der Lancia hat die letzten 70 Jahre weit weniger gut überstanden, hat aber auch als Wrack eine unglaubliche Ausstrahlung. Sehr schön anzusehen sind auch der BMW 328 Touring Coupé und der Wanderer Stromlinie. Beides perfekte Nachbauten, die wegen fehlender Spuren eines langen Autolebens aber fast schon zu perfekt sind.

Einst mit Paul Pietsch am Steuer: Saturn Avus Einst mit Paul Pietsch am Steuer: Saturn Avus

Ein außergewöhnliches Exponat stellt auch der Kamm K3-Wagen von 1938 dar. Es gab damals 4 verschiedene Wagen des Aerodynamik-Pioniers Wunibald Kamm. Der K3-Wagen hat als einziger überlebt. Er sieht aus als könne man einsteigen und losfahren. Weitere Highlights der Sonderausstellung sind ein Mercedes W196 Stromlinie von 1954, ein Mercedes C 111/III Rekordwagen von 1978, ein DKW Fachsenfeld Monoposto von 1932 und ein Veritas Avus von 1952. Aber nicht nur Prototypen und Einzelstücke, sondern auch Serienfahrzeuge wie ein Tatra 87, ein Hanomag 1,3 Liter und ein Adler Autobahn sind zu sehen.

Als Kurierwagen gedacht: Volkhart V2 Sagitta Prototyp Als Kurierwagen gedacht: Volkhart V2 Sagitta Prototyp

Sehr interessant ist auch der strömungsgünstige Trippel Schwimmwagen. Auf großen Tafeln finden sich interessante Informationen zu allen Fahrzeugen. Aber auch die ständigen Ausstellungsstücke in der PROTOTYP-Sammlung sind unter aerodynamischen Gesichtspunkten sehr sehenswert. So ist ein Porsche 356 aus der Vorserie von 1949 zu sehen. Höchst interessant sind auch der Volkhart V2 Sagitta von 1944, das Borgward Renncoupe und ein Denzel aus Österreich.

Auch sehr windschnittig: Delfosse DVD Stromlinien-Rennwagen Auch sehr windschnittig: Delfosse DVD Stromlinien-Rennwagen

Die Prototyp-Macher Thomas König und Oliver Schmidt und Kurator Martin Schröder haben wirklich etwas Außergewöhnliches auf die Beine gestellt. Die Sonderausstellung mit ihren 25 sehr automobilen Exponaten zum Thema Stromlinie sucht ihresgleichen und ist wirklich zu empfehlen. Noch bis zum 25. März haben Auto-Interessierte die Gelegenheit, diese einzigartige Kollektion automobiler Schätze zu erleben.

Interclassics & TopMobiel 2009

Einzigartig: GSM-Prototyp Einzigartig: GSM-Prototyp

Januar 2009. Mitten in der Winterpause für Oldtimer ist die neue Oldtimersaison noch fern. Die erste große Oldtimer-Messe in Deutschland lässt auch noch auf sich warten. Was tun, wenn die Lust auf altes Blech mit glänzendem Lack und Chrom schon wieder so groß ist? Lohnt der weite Weg zur Interclassics & TopMobil 2009 nach Maastricht bei zweistelligen Minusgraden? Um es kurz zu machen: Ja, er lohnte sich! Maastricht war ein gelungener Start in das neue Oldtimerjahr 2009.

Außergewöhnlich schön: Chrysler Tour and Country Außergewöhnlich schön: Chrysler Tour and Country

An drei Tagen - vom 9. bis 11. Januar - gab es in den Hallen der Exhibitions MECC Maastricht einiges zu entdecken. Zum Beispiel die Sonderausstellung "Americas finest Cars". Der Titel ließ einiges erwarten. Zwar hätten noch ein paar andere Modelle in die Halle gehört (und auch noch Platz gehabt), aber die vorhandenen US-Cars waren wirklich sehenswert. Wann sieht man schon mal ein Ford T-Modell in unrestauriertem Originalzustand oder einen Chrysler Tour and Country in feinster Woody-Optik!

Flach und schnell: Apal Coupe Flach und schnell: Apal Coupe

Auch sonst gab es auf insgesamt 27.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche viele schöne Oldtimer zu sehen und zu kaufen. Dabei war vor allem die Bandbreite der Fahrzeuge sehr reizvoll. Neben vielen Vorkriegs-Veteranen gab es viele gepflegte Oldtimer aus den den 50er und 60er Jahren. Alltagsautos genauso wie Exoten. Kaum ein Modell war doppelt vorhanden. Immer wieder gab es Neues zu entdecken. Vom Apal Coupe auf Porsche-Basis über den Maserati Mexiko bis zum Aston-Martin Zagato.

Zu schön, um es zu benutzen: Jaguar Bordwerkzeug Zu schön, um es zu benutzen: Jaguar Bordwerkzeug

Ein absolutes Highlight in Maastricht war der GSM-Prototyp. Ein Kleinwagen, der von der Seite wie ein eingelaufener Porsche 356 aussieht. Das hochinteressante, unvollendete Einzelstück stand in der Südhalle zum Verkauf. Ein weiterer außergewöhnlicher Oldtimer, den man nicht jeden Tag sieht, war ein blauer Condor von Altona Motors in Belgien. Ein Auto mit eigenwilligem Design, Baujahr 1947. Also aus einer Zeit, in der das Design eher zweitrangig war. Hauptsache, das Auto fuhr.

Heckansicht des skurrilen Condor Heckansicht des skurrilen Condor

Sehenswert waren auch die Stände der Clubs. Hier gab es einige schöne Fahrzeuge zu sehen, und die Aussteller waren trotz bisweilen leichter Verständigungsschwierigkeiten sehr auskunftsfreudig. Nur wer Ersatzteile, Zubehör oder sonstige Oldtimerbetriebe suchte, dürfte in Maastricht nur bedingt fündig geworden sein. Die Auswahl war nicht allzu groß. Aber das spielt in Maastricht nunmal eine Nebenrolle. Hier kann man in entspannter Atmosphäre durch die Hallen schlendern, Oldtimer betrachten und bei Gefallen und ausreichend Kleingeld kaufen.

Auch kein alltäglicher Anblick: Peugeot 203 Coupe Auch kein alltäglicher Anblick: Peugeot 203 Coupe

Die internationale Oldtimershow hat sich nach eigenen Angaben zu einem festen Termin in der Welt der klassischen Autos entwickelt. Eine Behauptung, die nach einem Besuch durchaus glaubhaft erscheint und sich offenbar auch schon rumgesprochen hat. Etwa ein Viertel der ungefähr 20.000 Besucher kamen aus Deutschland, ebenso viele der 300 Aussteller.
Die Interclassics & TopMobil 2009 hat Lust auf mehr gemacht. Auf die kommenden Messen und Treffen des Jahres und auf die Interclassics & TopMobil 2010.


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Oldtimer.net war dabei - Berichte von Oldtimer-Events




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Vertrauen ist gut, Kaufvertrag ist besser
Beim Kauf eines Oldtimers sollte der Besitzerwechsel auf jeden Fall schriftlich festgehalten werden. Ein eilig per Hand aufgesetzter Kaufvertrag ist allerdings nicht sehr empfehlenswert. Kaufvertrag

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Treibstoff für Benzingespräche
Wer sich etwas intensiver mit Oldtimern beschäftigt, stößt immer wieder auf Interessantes, Ungewöhnliches und Skuriles. Lassen Sie sich überraschen! Außergewöhnliche Oldtimer

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Winterschlaf ohne böses Erwachen
Das Ende der Oldtimersaison ist der Beginn der Winterpause. Wer seinen Oldtimer für mehrere Monate abstellen will, sollte dabei ein paar grundlegende Dinge beachten. Winterpause

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Youngtimer
Rostlos glücklich
Youngtimer

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Oldtimer verkaufen
Legales Preis-Doping Oldtimer verkaufen

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