Oldtimer Motorräder

- Alte Harley-Davidson Rennmaschine

- NSU im Reise-Trim

- Horex-Gespann

- Alte BMW, noch ohne Boxer

- Superselten: PER

- Die mit den roten Reifen: Opel

- Erste vollverkleidete deutsche Maschine: Victoria

- Majestic Select Cardan aus Frankreich
Motorräder haben in der Oldtimerszene viele Freunde. Knapp eine viertel Million Motorrad-Oldtimer sind jedes Jahr auf den Straßen unterwegs. Die Anzahl der nicht angemeldeten Maschinen dürfte noch deutlich höher liegen. Ein Vorteil von Motorrad-Oldtimern ist der relativ günstige Unterhalt und der geringe Platzbedarf. Auch das Fahrerlebnis ist bei Motorrad-Oldtimern ein ganz besonderes. Die Technik bei historischen Motorrädern ist meist noch simpler als bei alten Autos. Dementsprechend stellen Motorrad-Oldtimer eine preiswerte Möglichkeit dar, sich dem Oldtimer-Hobby zu widmen.
Die große Anzahl an noch existenten Motorrad-Oldtimern liegt in erster Linie an der großen Beliebtheit von Motorrädern bis weit in die 50er Jahre. Erst nach und nach konnten sich auch untere Einkommensschichten ein vierrädriges Gefährt leisten. Viele Motorräder wurden durch Kleinwagen ersetzt und einfach weggestellt. Viele dieser lange vergessenen alten Maschinen sind heute als restaurierte Motorrad-Oldtimer wieder im Einsatz.
Ein weiterer Grund für die große Anzahl an Motorrad-Oldtimern ist die Markenvielfalt , die vor 1945 vorherrschte. Allein in Deutschland gab es insgesamt weit mehr als 600 Hersteller von Motorrädern, die meisten davon in den 20er Jahren. Viele Hersteller bauten nur den Rahmen und die Peripherie, während der Motor beim Motorspezialisten dazugekauft wurde.
Als erstes Motorrad gilt der Reiterwagen von Gottlieb Daimler und Karl Maybach. Die größten Motorrad-Hersteller waren Indian (USA), dann Harley-Davidson (USA), DKW (ab ab 1928), NSU (nach 1945 ) und Honda (seit 1970).
Die bekanntesten deutschen Marken bei den Motorrad-Oldtimern sind BMW, Horex, Münch, NSU, Victoria, Zündapp, AWO, EMW und MZ.
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