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Schwarz-Arbeiter - die verschiedenen Oldtimer-Reifen

Schwarz-Arbeiter - die verschiedenen Oldtimer-Reifen

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Autoreifen werden permanent weiterentwickelt. Vom Holzrad mit Eisenbeschlag bis zum heutigen Niederquerschnittreifen war es ein langer Weg. Ein Meilenstein dabei war die Erfindung des Luftreifens. Hier die wichtigsten Varianten.

Wulstreifen

Die wulstartige Innenkante des Wulstreifens wird in ein entsprechendes Profil in der Felge gedrückt. In der Wulst steckt ein Drahtkern. Damit die Wulst bei Belastung nicht aus dem Profil rutscht, werden die Reifen mit hohem Luftdruck gefahren. Die Montage ist nur etwas für Profis, denn der innenliegende Schlauch darf bei der Montage nicht verletzt werden. Wulstreifen wurden bis etwa Mitte der 20er Jahre für Motorräder und Autos benutzt.

Ballonreifen

Bei Ballonreifen ist das Verhältnis von Höhe und Breite fast 1:1, die Reifenhöhe ist also relativ groß. Ballonreifen bieten ziemlich gute Federungseigenschaften, bei Kurvenfahrten sind ihre maximalen Seitenführungskräfte allerdings schnell erschöpft. Ballonreifen werden mit relativ geringem Druck gefahren und werden daher auch als Niederdruckreifen bezeichnet.

Straightside-Reifen

Straightside-Reifen wurden zur gleichen Zeit wie Wulstreifen entwickelt. Im Gegensatz zu diesen hatten sie aber keine Wulst. Straightside-Reifen wurden in Europa praktisch nicht verwendet, sondern fast ausschließlich in den USA.

Radialreifen

Bei Radialreifen, auch Gürtelreifen genannt, sind die Karkasseneinlagen aus einer oder mehreren Lagen gummierter Cordfasern radial, also quer zur Fahrtrichtung angebracht. Außerdem haben sie eine härtere Schicht unterhalb der Lauffläche, die gürtelförmig angeordnet ist. Das gibt dem Reifen optimale Stabilität. Die Folge sind besseres Kurvenverhalten, bessere Bremsleistung und weniger Verbrauch. Die ersten Radialreifen waren erheblich langlebiger als vergleichbare Diagonalreifen.

Niederquerschnittreifen

Niederquerschnittreifen haben eine besonders flache Reifenflanke. Hatten in den 20er Jahren Reifenflanke und Reifenbreite noch ein Verhältnis von etwa 1:1, liegt es bei modernen Niederquerschnittreifen bei bis zu 0,30:1. Neben Vorteilen im Fahrverhalten werden Niederquerschnittreifen vor allem wegen ihrer Optik geschätzt, stören jedoch bei Oldtimern die originale Gesamterscheinung.

Diagonalreifen

Bei Diagonalreifen erhält die Karkasse ihre Stabilität durch mehrere schräg übereinander gelegte Gewebeeinlagen. Diese sind ins Gummi eingebettet. Der Winkel ist bei Normalreifen 35-40 Grad, bei Sportreifen 25-35 Grad. Das anfangs verwendete Baumwollgewebe wurde bald durch Nylon ersetzt.
Diagonalreifen ersetzten die Wulstreifen und waren bis in die 80er Jahre die übliche Bereifung.


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